29.10.2014: Würzburger Kickers - Eintracht Braunschweig – 0 : 1 (0 : 0)

Flyeralarm-Arena (Dallenbergstadion), Mittlerer Dallenbergweg 49, 97082 Würzburg

Tore: 0:1 Havard Nielsen (78.)

Zuschauer: 11.240 (ausverkauft)

Food: Eine hervorragend gewürzte „Kickers-Bratwurst“ mit Brötchen und Senf

     

Lange stand das Dallenbergstadion der Würzburger Kickers schon ganz oben auf der Wunschliste. Dass der erste Besuch dann jetzt ganz anders zustande kam als gedacht, war der Fanfreundschaft der „Szene WAT“ mit dem „B-Block Würzburg“ zu verdanken. Denn die besorgte Karten für insgesamt 16 Leute aus Wattenscheid und so ging es mit zwei Kleinbussen und ausreichend Verpflegung gegen Mittag in Richtung Würzburg. Auf den letzten Drücker, sozusagen pünktlich zur Heimchoreo wurde das Stadion betreten und es sollte sich in zweifacher Hinsicht lohnen.

Zum einen sahen die knapp elftausend Zuschauer ein hervorragend eingestelltes Heimteam, das dem Zweitligisten aus Braunschweig lange Zeit Paroli bieten konnte. Die Jungs von Bernd Hollerbach lieferten einen packenden Pokalfight mit viel Leidenschaft, den man letztlich nur verlor, weil der Gast das einzige Tor des Abends schoss. Dieses Tor erzielte der Norweger Havard Nielsen in der 78. Spielminute, als er eine der wenigen Würzburger Unaufmerksamkeiten eiskalt nutzte und mit einem trockenen Schuss aus knapp zehn Metern den Ball im linken unteren Eck versenkte. Danach haderten die Kickers nochmal kräftig mit dem Schiedsrichter, der in der 87. Minute den Treffer zum Ausgleich erst gab, dann aber aufgrund einer Abseitsstellung wieder zurücknahm.

       

Der zweite Grund war heute das Stadion, denn mit der Flyeralarm-Arena (vormals Dallenbergstadion) besitzt der aktuelle Regionalligist Kickers Würzburg eine Heimspielstätte, die auch höheren Aufgaben gewachsen wäre. So verfügt die 1967 eingeweihte Anlage über knapp 14.500 Plätze (13.000 Steh- und 1.500 Sitzplätze), wobei die tolle überdachte Haupttribüne neben den 1.500 Sitzplätzen auch noch Platz für rund 1.500 Stehplätze in der „Stehhalle“ über den Sitzplätzen bietet. Die weiteren Zuschauer verteilen sich auf die umlaufenden Stehränge. Relativ neu in diesem reinen Fußballstadion sind die im Jahre 2013 errichtete LED-Anzeigetafel, ein großer VIP-Bereich und die für das Pokalspiel gegen Braunschweig erbaute Flutlicht-Anlage mit einer Leistung von 800 Lux. Aufgrund von Sicherheitsauflagen ist die Zahl der zugelassenen Zuschauer an normalen Spieltagen auf 5.000 Zuschauer begrenzt, bei besonderen Spielen (beispielsweise DFB-Pokalspielen) kann die Kapazitätsgrenze auf Antrag des Vereins (Ausnahmegenehmigung mit Auflagen) angehoben werden. Beim DFB-Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf waren 12.000, heute gegen Braunschweig 11.240 Zuschauer zugelassen. Insgesamt ein tolles Stadion mit einer ausgezeichneten Atmosphäre, das man durchaus wieder besuchen könnte.

 Zurück