17.08.2014: SG Wattenscheid 09 – Rot-Weiß Oberhausen - 2 : 2 (2 : 1)

Lohrheidestadion, Lohrheidestraße 82, 44866 Wattenscheid

Tore: 0:1 Reinert (4.), 1:1 Taskin (15.), 2:1 Schwadorf (35.), 2:2 Steinmetz (73.)

Zuschauer: 1.360

Food: Eine hervorragende Bockwurst im Lohrheide-Stübchen nach der PK

       

Keinen Sieger fand an diesem Sonntagnachmittag die Partie der SG Wattenscheid 09 gegen den Reviernachbarn Rot-Weiß Oberhausen: Die beiden Traditionsklubs trennten sich letztlich mit einem 2:2-Unentschieden. Toren von Eren Taskin (15.) und Jules Schwadorf (35.) sowie einer 2:1-Führung zur Halbzeitpause stand am Ende nur ein Punkt gegen das Team von Trainer Andreas Zimmermann gegenüber. Mit Blick auf den Spielverlauf definitiv zu wenig. Damit hat die Sportgemeinschaft aus den ersten drei Begegnungen nur zwei Punkte geholt und steht am kommenden 4. Spieltag in Kray schon mächtig unter Druck.

       

Das Lohrheidestadion ist seit 1965 die Heimat der SG Wattenscheid 09. Im Jahre 1954 als Sportplatz für den Ortsrivalen Rot-Weiß Leithe angelegt, begann der Ausbau zu einem richtigen Stadion erst nach dem Umzug der SGW vom alten Stadion am Beckmannshof zur Lohrheide. Als erstes wurden 1972 die noch heute existierende Westtribüne und umlaufende Stehplatzränge errichtet. Ein Jahr später erfolgte der Bau der ersten Flutlichtanlage, ein weiteres Jahr später entstand die Tartanbahn. Mit dem Aufstieg der SGW bis in die 1. Bundesliga Anfang der 90er Jahre erfolgte auch der sukzessive Ausbau hin zu einer durchaus bundesligatauglichen Arena. Letzter großer Meilenstein war die Errichtung der heutigen Osttribüne mit ihren zurzeit 4.133 Sitzplätzen. Der Zuschauerrekord in der Lohrheide wurde mit 23.400 Zuschauern 1974 im DFB-Pokal gegen den Hamburger Sport-Verein aufgestellt. Und zuletzt ausverkauft bei einem Spiel der SGW war die Lohrheide am 11.12.1992, als 18.000 Zuschauer einen historischen 2:0-Sieg über den VfL Bochum sahen. Aktuell beträgt die Kapazität 16.233 Zuschauer, davon 5.033 überdachte Sitzplätze auf den beiden Längsseiten. Die letzten Modernisierungen erfolgten im Zuge der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Jahre 2002 und 2005.

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