01.06.2014: Lüner SV – CSV SF Bochum-Linden – 0 : 1 (0 : 1)

Kampfbahn Schwansbell, Schwansbeller Weg 3, 44532 Lünen

Tore: 0:1 Ibrahim Lahchaychi (27.)

Zuschauer: 250

Food: Eine leckere, gut gewürzte Currywurst mit Pommes und Mayo

       

Geplant war für den heutigen Sonntag eigentlich ein Besuch beim Bezirksligisten SC Union 08 Lüdinghausen und seinem Stadion im Westfalenring, einer Anlage inmitten eines Motorsportstadions mit einer 1.000 Meter Grasrennbahn. Dort angekommen stellte sich jedoch heraus, dass die Partie auf dem Nebenplatz stattfinden sollte. Also wurde nach kurzem Kriegsrat umdisponiert und es ging weiter nach Lünen, wo der Lüner SV in der Kampfbahn Schwansbell auf den CSV SF Bochum-Linden traf. Zwar kein neues Stadion für uns, aber eine reizvolle Begegnung, da die Gastgeber bei einem Sieg noch minimale Chancen auf einen Aufstieg besessen hätte. Hätte, hätte, Fahrradkette – am Ende verlor man nämlich nach einer äußerst schwachen Leistung gegen die cleveren Gäste mit 0:1 und kann so nun auch für die kommende Saison mit Landesliga-Fußball planen...

Die Kampfbahn Schwansbell, benannt nach dem gleichnamigen Schloss in unmittelbarer Nachbarschaft, wurde am 1. August 1958 mit einem Freundschaftsspiel des VfB Lünen 08 gegen Rot-Weiß Essen eingeweiht. Dem VfB wurde die Anlage aber schnell zu teuer und der Club kehrte auf seine alte Anlage am Triftenteich zurück. Seitdem ist die Anlage die Heimat des Lüner SV, der seine größten Erfolge in den 60er- und 70er-Jahren feierte. In dieser Zeit spielte er mehrfach in der Regionalliga, der damals zweithöchsten deutschen Fußballklasse. Die Zuschauerkapazität dieses reinen Fußballstadions wird heute mit knapp 8.000 Zuschauern angegeben. Circa 1.000 finden dabei einen Sitzplatz auf der im Jahre 1969 errichteten überdachten Haupttribüne. Die Stadt Lünen plant aktuell, die Anlage nach und nach in eine zeitgemäße Sportanlage umzubauen. So wurde der Nebenplatz inzwischen von Asche auf Kunstrasen umgebaut, ein neuer Umkleidetrakt entstand und auch das Stadion mit seinen zum Teil überwucherten Rängen soll auf Vordermann gebracht werden. Ob man dann im Stadion auch eine Anzeigetafel oder Flutlicht bekommt ist fraglich.

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