04.01.2014: KHO Stade Bierbeek – R. Racing Club Waterloo - 3 : 0 (1 : 0)

Albert Ombelet Stadion, Wijnenberg 1, 3360 Bierbeek (BE)

Tore: 1:0 Vergauwen (25.,FE) , 2:0 Vergauwen (50.), 3:0 Vergauwen (65.)

Zuschauer: 200

Food: Eine durchaus leckere Zwiebelsuppe im Stadion. Zudem wurde nach dem Spiel die erste Frituur in Bierbeek angesteuert und die Fritten für hervorragend befunden...

     

Mit dem Captain auf großer Fahrt. Fast schon traditionell begann auch das Jahr 2014 (und damit auch das Projekt 500, also bis zum Ende des Jahres insgesamt 60 neue Stadien zu besuchen) fußballtechnisch wieder bei unseren belgischen Nachbarn, die im Gegensatz zu uns Deutschen das Wort Winterpause nicht kennen. Die Wahl fiel dabei auf eine Partie der 1. Provinciale Brabant, einer Staffel der fünften Liga des belgischen Fußballverbands. Dass es zudem auch noch in einen Ort mit dem klanghaften Namen Bierbeek ging, war allerdings eher Zufall.

Im Spiel, in dem der Fünfte aus Bierbeek den Tabellenführer aus Waterloo empfing, war der Zufall dagegen eher selten. Die knapp 200 Zuschauer sahen nämlich ein wirkliches Spitzenspiel mit guten Aktionen und Torchancen auf beiden Seiten, am Ende aber - aufgrund der konsequenteren Chancenverwertung auch vollkommen verdient – mit dem besseren Ende für die Gastgeber bei denen Stürmer Vincent Vergauwen alle drei Tore erzielte (das 3:0 sogar mit dem Tor des Monats aus 35 Metern über den Gästekeeper weg). Stade Bierbeek stößt durch diesen Sieg den Racing Club Waterloo von der Spitze der Tabelle und rückt selber auf Platz Vier vor.

       

Die Heimat des Koninklijk Hoger-Op Stade Bierbeek ist das rund zweitausend Zuschauer fassende Albert Ombelet Stadion (vormals Sportcomplex Wijnenberg). Im Mittelpunkt der Anlage steht die schicke überdachte Haupttribüne mit rund 500 Schalensitzen und einer recht großzügig dimensionierten Kantine. Weiterhin gibt es auf der Gegengeraden einen kleinen Unterstand mit einer Stufe. Der Rest der Zuschauer verteilt sich ebenerdig entlang der Werbebande oder nutzt den Hügel hinter einem der Tore. Und natürlich gibt es hier eine kleine, allerdings recht schummrige Flutlichtanlage mit vier Masten und sogar eine digitale Anzeigetafel.

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