07.10.2012: BV Borussia 09 Dortmund U23 – Chemnitzer FC - 1 : 2 (1 : 1)

Stadion Rote Erde, Strobelallee 46, 44139 Dortmund

Tore: :0 Bajner (5.), 1:1 Fink (12.), 1:2 Jansen (75.)

Zuschauer: 890

Food: Hervorragende Bratwurst und Schnitzel in pappigem Brötchen

         

Am heutigen Nachmittag ging es auf Wunsch des Sohnes zu den Amateuren des BVB ins Stadion Rote Erde und im Anschluss an die Partie des aktuellen Schlusslichts der dritten Liga auch noch zu einer Stadiontour in den Signal Iduna Park. Den Anfang machte – wie schon gesagt – die Partie der BVB-Amas gegen den Chemnitzer FC. Und hier sahen die knapp neunhundert Zuschauer eine durchaus ansehnliche Partie, welche die Hausherren zu Beginn dominierten, auch verdient in Führung gingen und am Ende aber dann letztlich doch ein wenig unglücklich mit 1:2 verloren. Während der Aufsteiger dem Feld somit weiter hinterher läuft, verbessern sich die Sachsen immerhin auf Platz Neun der Tabelle.

Das Stadion Rote Erde, früher auch Kampfbahn Rote Erde genannt, wurde im Jahre 1926 erbaut und war von 1937 bis zur Eröffnung des Westfalenstadions 1974 die Heimat von Borussia Dortmund. In den 60er Jahren mit Hilfe einer zusätzlichen Holz-Stehtribüne auf eine Kapazität von 42.000 Zuschauern erweitert, fasst das weite Rund mit seinen nicht überdachten Stehrängen und der überdachten Sitztribüne im Schatten des heutigen Signal Iduna Parks aktuell noch rund 25.000 Zuschauer (22.000 Steh- und 3.000 Sitzplätze) und dient dabei hauptsächlich als Spielstätte der Borussia Amateure sowie diversen Dortmunder Sportvereinen als Trainings- und Wettkampfstätte. Neben der bereits genannten Haupttribüne (im Krieg zum Teil zerstört und wieder aufgebaut) sind auch das ehemalige Marathontor und der Eingangsbereich bis heute erhalten geblieben. Dies natürlich auch Dank der Aufnahme des Stadions als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund. Eine Flutlichtanlage besitzt das Stadion Rote Erde natürlich auch, allerdings lässt die Helligkeit bei knapp 600 Lux (gefordert werden vom DFB für die 3. Liga eigentlich 800 Lux) durchaus zu wünschen übrig. Zudem sind die Strahler auf der Haupttribünenseite – vermutlich aus Platzgründen – an der Osttribüne des Signal Iduna Parks befestigt.

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