29.08.2012: ESV Blau-Weiß 1926 Düsseldorf – DJK Rheinland 05 - 3 : 7 (1 : 3)

Eisenbahner-Stadion, Flinger Broich 189, 40235 Düsseldorf

Tore: 0:1 Harutyunyan (10.), 1:1 Sellami (25.), 1:2 Harutyunyan (27.), 1:3 Zanin (34.), 1:4 Harutyunyan
(47.), 1:5 Harutyunyan (56.), 1:6 Zanin (65.), 2:6 Koumpouras (82.), 2:7 Zanin (85.), 3:7 Ainan (87.)

Zuschauer: 25

Food: Fehlanzeige

       

Erste Qualifikationsrunde zum Kreispokal Düsseldorf 2012/13 oder besser Kreisliga C gegen Kreisliga C. So empfing an diesem Abend der namhafte ESV Blau-Weiß Düsseldorf 1926 den noch namhafteren DJK Rheinland 05 - Herz was will man mehr! Nein, Spaß beiseite – heute ging es mal nicht um die Akteure, die sich in dieser Klasse in der Regel eher im Weg stehen, sondern um das Stadion bzw. das, was heute noch davon übrig ist. Aber dazu dann unten mehr. Das Spiel – für 19 Uhr angekündigt – begann direkt mal mit einer guten halben Stunde Verspätung, da wohl sonst beide Mannschaften in Unterzahl hätten starten müssen. Dafür ging es dann zumindest mit dem Tore schießen direkt munter los: Bis zur Pause sahen wir und die weiteren 23 Zuschauer deren vier und bis zum Ende waren es dann sogar zehn Treffer. Allerdings mit sieben Toren für die Gäste und drei Toren für das Heimteam recht ungleichmäßig, aber durchaus gerecht verteilt. Und das alles bei freiem Eintritt...

       

Das Eisenbahner-Stadion des ESV Blau-Weiß – im Gleisdreieck am Ende des Flinger Broichs und somit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Paul-Janes-Stadion gelegen – war vor gefühlten hundert Jahren sicherlich mal eine tolle Anlage, heute allerdings ist vom ehemaligen Glanz wenig übergeblieben. Im Mittelpunkt steht die urige kleine Haupttribüne, die nur im oberen Bereich eine Überdachung sowie die relativ neue Geschäftsstelle und im unteren Bereich die Sozialräume bietet. Rechts und links der Tribüne findet man zudem zwei zum Teil überwucherte Stufen und beim Blick durch den Zaun der benachbarten Vereinsanlage der "Yellowstone Indianer" findet man sogar noch eine vollständig erhaltene Kurve, die ebenfalls zwei Stufen erkennen lässt. Einen weiteren Ausbau – sieht man mal von der funzeligen Flutlichtanlage ab - kann man nicht erkennen. Dafür rauschen aber im Minutentakt die bunten Containerzüge der Deutschen Bahn (der gehört das Gelände übrigens heute noch) vorbei. Ach ja – nach ausgiebiger Diskussion über den Belag des Spielfeldes kamen wir zu der Überzeugung, dass die Asche vor dem Rasen da war...

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