06.07.2012: Auf Asche Top-Elf – Rot-Weiss Essen - 2 : 5 (1 : 1)

Stadion "Am Hallo", Hallostr. 50, 45141 Essen-Stoppenberg

Tore: 0:1 Ellmann (12.), 1:1 Trißler (17.), 1:2 Wagner (FE/64.), 1:3 Wagner (74.),
1:4 Soukon (78.), 1:5 Shala (81.), 2:5 Dymala (83.)

Zuschauer: 2.600

Food: So wie et sich hier gehört – Currywurst und Stauder...

         

Immerhin 2.600 Zuschauer sahen die bereits vierte Auflage des Duells der besten Essener Amateurkicker (ermittelt in einer Online-Abstimmung des Kult-Magazins „Auf Asche“) gegen das Team von Rot-Weiss Essen im Stadion „Am Hallo“. Und diesmal - nach einer Niederlage und einem Unentschieden in den letzten beiden Spielen - gelang RWE auch endlich die erhoffte, wenn auch glückliche Revanche. Am Ende jedenfalls siegte man gegen die Auf Asche Top-Elf mit 5:2, obwohl diese das Spiel bis in die zweite Hälfte offen gestalten konnte und zu Beginn des zweiten Abschnitts dem Führungstreffer sogar teilweise näher war, als der Favorit von der Hafenstraße. Dass es am Ende doch „standesgemäß“ wurde, dafür sorgte erst ein Elfmetertor von Vincent Wagner in der 64. Minute, das den Widerstand der Amateure brach. Erneut Vincent Wagner (74.), Neuzugang Konstantin Sawin (78.) und Elvis Shala (84.) sorgten letztlich für klare Verhältnisse, ehe Markus Dymala mit dem zweiten Treffer für den Außenseiter den Endstand herstellte.

Das im August 2001 – als Ersatz für das inzwischen abgerissene Grugastadion - eröffnete Stadion "Am Hallo" gehört zur Kategorie der unspektakulären Mehrzweckstadien und bietet neben sechs Rund- und acht Sprintbahnen sowie diversen Leichtathletikanlagen natürlich auch einen Rasenplatz für die weltweit beliebteste Sportart – König Fußball (normalerweise allerdings den der Damen des Bundesligisten SG Essen-Schönebeck). Im Mittelpunkt der rund 4.500 Zuschauer fassenden Anlage steht die schicke kleine Haupttribüne, die rund 800 überdachte Sitz- und 200 Stehplätze bietet und zudem in ihren Katakomben auch die Umkleidekabinen beherbergt (der VIP-Bereich bei Spielen der SGS dagegen befindet sich in der nahe gelegenen Sporthalle). Die weiteren, nicht überdachten Stehplätze verteilen sich auf die Gegengerade mit ihren zehn Stufen und den Umlauf, der - in der südlichen Kurve erhöht - über einen Rasenwall verläuft (dieser wäre bei Bedarf ebenfalls noch ausbaubar). Eine Anzeigetafel sucht man hier vergebens, dafür verfügt das Stadion „Am Hallo“ jedoch über eine stattliche Flutlichtanlage, die sicherlich auch höheren Ansprüchen genügen dürfte. Doch trotz eigentlich idealer Bedingungen und einer vernünftigen Größe zieht es die Damen der Sportgemeinschaft in der kommenden Saison auch in das neue „Stadion für Essen“ an der Hafenstraße. Politisch gewollt und irgendwie typisch für Essen, aber bei 500 Zuschauern finanziell sicherlich auch mit einem hohen Risiko für die Ladies verbunden...

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