07.06.2012: SV Bergisch Gladbach 09 – SG Wattenscheid 09 - 2 : 0 (1 : 0)

Belkaw-Arena, Paffrather Straße 133, 51465 Bergisch Gladbach

Tore: 1:0 Erdmann (18.), 2:0 Püttmann (83.)

Zuschauer: 3.341

Food: Durchaus empfehlenswerte Bratwurst im Brötchen

       

Da hat man schon kein Glück und dann kommt noch Pech dazu. So erging es an diesem Nachmittag dem Team der SG Wattenscheid 09 im ersten Relegationsspiel um den Aufstieg zur neuen Regionalliga West beim SV Bergisch Gladbach. Denn nach einer guten Leistung, zahlreichen Chancen und Überzahl in den letzten Minuten (Balduan und Wermes sahen auf Seiten der Gastgeber den roten Karton) verlor man am Ende bei der grauen Maus der NRW-Liga mit 0:2. Da passte es auch ins Bild, dass Milko Trisic in der Schlussminute für die SGW auch noch einen Elfmeter versemmelte. Die Hoffnung stirbt aber zuletzt und so wird man am kommenden Sonntag in der Lohrheide alles daran setzen, den Zwei-Tore-Rückstand umzubiegen. Bemerkenswert: Bei freiem Eintritt für alle Fußballfreunde aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis fanden stattliche 3.341 Zuschauer (darunter allerdings auch gut eintausend 09er) den Weg in die Belkaw Arena – wahrscheinlich mehr, als die ganze Saison vorher zusammen...

       

Die Heimat des Sportverein Bergisch Gladbach 09 ist die im Jahre 1986 unter dem Namen „Stadion an der Paffrather Straße“ erbaute und heute nach einem regionalen Energieversorger benannte „BELKAW-Arena“. Das Fassungsvermögen des Stadions beträgt ca. 10.500 Zuschauer, wobei allein die schicke Haupttribüne mit ihrem markanten Zickzack-Dach 1.800 überdachte Sitzplätze bietet. Der Rest der Zuschauer verteilt sich auf die nicht überdachten Stehränge, die den Platz und seine Leichtathletiklaufbahn umschließen. Neben einer Flutlichtanlage verfügt man hier auch über eine kleine, digitale Anzeigetafel. An gleicher Stelle wurde übrigens auch schon vor 1986 Sport getrieben, denn die erste Sportstätte an gleicher Stelle entstand in den Jahren 1932/33. Die Anlage mit dem Namen Waldstadion bot allerdings nur 300 Plätze und wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. In den 1950er Jahren erfolgte dann der Bau des Kreisstadtstadions, welches später dem heutigen Rund weichen musste.

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