22.04.2012: Essen-Schönebeck – 1. FC Lok Leipzig - 4 : 0 (1 : 0)

Stadion "Am Hallo", Hallostr. 50, 45141 Essen-Stoppenberg

Tore: 1:0 Hoffmann (44.), 2:0 Green (52. Eigentor), 3:0 Wolf (73.), 4:0 Freutel (86.)

Zuschauer: 612

Food: Schmackhafte Bratwurst im Brötchen, die aber etwas heißer hätte sein dürfen...

   

Ein recht einseitiges und speziell in der ersten Spielhälfte eigentlich nur langweiliges Match des 18. Spieltags in der Frauen-Bundesliga sahen die 612 Zuschauer an diesem ungemütlichen Sonntagnachmittag im Stadion "Am Hallo" in Essen-Stoppenberg. Dabei gab es für den Aufsteiger 1. FC Lok Leipzig bei der SG Essen-Schönebeck nicht nur eine 0:4-Klatsche, sondern gleichzeitig auch die achte Niederlage in Folge und den Rutsch an das Tabellenende. Eine Halbzeit lang gelang es den stark abstiegsbedrohten Leipzigerinnen, die Partie halbwegs offen zu gestalten, dennoch konnte man den Gegentreffer unmittelbar vor dem Seitenwechsel nicht verhindern. Im zweiten Spielabschnitt stemmte sich Leipzig auch nach dem Eigentor durch Green gegen die drohende Niederlage, am Ende schwanden aber erkennbar die Kräfte und die Gastgeber nutzten dies gnadenlos aus, um die Führung in der Schlussphase noch deutlich auszubauen.

       

Das im August 2001 – als Ersatz für das inzwischen abgerissene Grugastadion - eröffnete Stadion "Am Hallo" gehört zur Kategorie der unspektakulären Mehrzweckstadien und bietet neben sechs Rund- und acht Sprintbahnen sowie diversen Leichtathletikanlagen natürlich auch einen Rasenplatz für die weltweit beliebteste Sportart – König Fußball. Im Mittelpunkt der rund 4.500 Zuschauer fassenden Anlage steht die schicke kleine Haupttribüne, die rund 800 überdachte Sitz- und 200 Stehplätze bietet und zudem in ihren Katakomben auch die Umkleidekabinen beherbergt (der VIP-Bereich dagegen befindet sich in der nahe gelegenen Sporthalle). Die weiteren, nicht überdachten Stehplätze verteilen sich auf die Gegengerade mit ihren 10 Stufen und den Umlauf, der - in der südlichen Kurve erhöht - über einem Rasenwall verläuft (dieser wäre bei Bedarf ebenfalls noch ausbaubar). Eine Anzeigetafel sucht man hier vergebens, dafür verfügt das Stadion „Am Hallo“ jedoch über eine stattliche Flutlichtanlage, die sicherlich auch höheren Ansprüchen genügen dürfte.

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