10.12.2011: Spielvereinigung Schonnebeck 1910 - SC Velbert - 5 : 1 (3 : 0)

„Schetters Busch“, Friedhofstraße 17 A, 45309 Essen

Tore: 1:0 Kirchmayer (19., FE), 2:0 Reimann (23.), 3:0 Gräler (26.), 3:1 Schubeis (48.),
4:1 Reimann (82.), 5:1 Putze (86.)

Zuschauer: 700

Food: Recht gute und würzige Bratwurst im Brötchen

       

Rund 700 Zuschauer sahen an diesem Abend neben einer gelungenen Eröffnungsfeier für die generalüberholte Sportanlage „Schetters Busch“ auch ein tolles abschließendes Höhenfeuerwerk, dem ein deutlicher und auch in der Höhe verdienter 5:1-Erfolg des Landesligateams über den Tabellenzehnten SC Velbert vorausgegangen war. Die Mannen um Trainer Dirk Tönnies brauchten gerade einmal 26 Minuten, um die Partie so gut wie zu entscheiden und bereits mit 3:0 uneinholbar in Front zu liegen. Erst danach kamen die Gäste besser ins Spiel und erzielten kurz nach dem Wechsel auch durchaus verdient den Anschlusstreffer. Mehr als diesen Treffer ließ die gute gestaffelte Abwehr der Spielvereinigung jedoch nicht zu. Mit zunehmender Spieldauer ließ die Kraft der Gäste dann mehr und mehr nach, die Spielvereinigung erarbeitete sich wieder mehr Ballbesitz und ein Doppelschlag in der 82. und 87. besiegelte endgültig die Niederlage für die Bergischen.

       

Bis vor wenigen Monaten gehörte die Sportanlage „Schetters Busch“ – bereits seit 1935 die Heimat der Spielvereinigung Schonnebeck – noch zur Kategorie „graue Maus“, bestand die Anlage doch nur aus einem für die Stadt Essen recht typischen Hartplatz mit Laufbahn und Flutlichtanlage sowie einem Vereinsheim und dem so genannten Kuchencontainer. Dies hat sich nun aber binnen weniger Wochen grundlegend geändert. Denn heute präsentiert sich die Anlage wie verwandelt und bietet neben einem modernen Kunstrasenfeld auch eine tolle kleine Tribüne mit 324 Sitz- und 150 Stehplätzen. Zudem erhielt der Platz eine digitale Anzeigetafel und am Ende der Anlage entstand ein Kleinfeld für die Jugend. Finanziert wurde der neue Kunstrasen durch die Stadt Essen, die Kosten für die neue Tribüne (rund 180.000 Euro) trägt der Verein aber zum größten Teil selbst. Hier steuerten allerdings Fans und Unterstützer inzwischen fast 25.000 Euro über 1.000 symbolische Bausteine bei. Und auch die Anekdoten rund um den Umbau dürfen nicht fehlen. So ließen Langfinger über Nacht die Aluminiumbleche für die Rückwand der Tribüne mitgehen. Das Aufladen der Bleche auf den eigens mitgebrachten LKW erfolgte zudem noch mit Hilfe des kurzgeschlossenen Gabelstaplers. Dreist...

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