07.09.2011: 1. FC Langen 1903 – Sportvereinigung Dietesheim - 1 : 8 (0 : 5)

Waldstadion Oberlinden, Berliner Allee 73, 63225 Langen

Tore: 0:1 Mitsopoulos (5.), 0:2 Bayram (11.), 0:3, 0:4, 0:5 Mitsopoulos (18., 27., 44.),
0:6 Geyer (51.,FE), 1:6 Merker (82.), 1:7 Aberkane (85.), 1:8 Mitsopoulos (89.)

Zuschauer: 50

Food: Hervorragende grobe Bratwurst im Brötchen

       

In einer Nachholpartie des siebten Spieltages der Gruppenliga Frankfurt Ost (nach der Hessenliga und den drei Verbandsligen die siebte Liga in Hessen) empfing an diesem Abend der Tabellen-Siebzehnte aus Langen die Sportvereinigung Dietesheim. Und warum man die Langener im Spiel gegen den Verbandsliga-Absteiger und Titelfavoriten bereits vorab als krassen Außenseiter bezeichnete, war relativ schnell nach dem Anpfiff klar. Denn bereits nach rund 20 Minuten war die Partie beim Stand von 0.3 eigentlich entschieden. Die Gastgeber agierten dabei erschreckend schwach, leisteten sich einen eklatanten Abwehrfehler nach dem anderen, nach vorne ging so gut wie nichts und mit dem 0:5 zur Pause konnte man durchaus noch gut leben. Nach der Pause ließen es die Gäste lockerer angehen und vergaben die Chance auf einen zweistelligen Auswärtssieg gegen einen zudem auch noch dezimierten Gastgeber (Kowallik hatte in der 50. Minute nach einer Notbremse auf Langener Seite die rote Karte gesehen). Dem 1. FC Langen steht nach der heutigen Leistung die erwartete schwere Saison bevor, die Gäste aus Dietesheim hingegen scheinen so langsam in Fahrt zu kommen.

       

Das Waldstadion Oberlinden wurde 1957 in Eigenleistung durch die Mitglieder des 1. FC Langen 1903 erbaut und ist seitdem die Heimat des Clubs. Neben einem Funktionsgebäude mit Clubheim, welches sich über fast eine komplette Längsseite erstreckt, bietet die Anlage für Zuschauer sowohl vor dem Gebäude, als auch auf der teilweise überwucherten Gegengeraden mehre Stufen. Gespielt wird hier auf einem recht holprig aussehenden Naturrasen mit diversen Spuren von Maulwürfen, der von einer Aschelaufbahn umgeben ist und durch vier Flutlichtmasten ausgeleuchtet wird. Die Kapazität dieser fast schon idyllischen Anlage würde ich heute auf circa 3000 Zuschauer schätzen.

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