04.09.2011: Borussia Mönchengladbach II - Rot-Weiss Essen - 4 : 0 (1 : 0)

Borussia Park, Hennes-Weisweiler-Allee 1, 41179 Mönchengladbach

Tore: 1:0 Kachunga (45.), 2:0 Kachunga (46.), 3:0 Heubach (85., FE), 4:0 Kachunga (89.)

Zuschauer: 3.007 (davon ca. 2.500 Gäste)

Food: Eine ganz ordentliche Pizza im Gästeblock

   

Essen auf Rädern hieß es auch an diesem Sonntag wieder und so ging es mit dem Team von Waldemar Wrobel in den Borussia Park nach Mönchengladbach. Dorthin wich die „kleine“ Borussia im Hinblick auf die Anzahl von Gästefans leider aus und sorgte so für ein Geisterspiel mit vollem Gästeblock. Zudem erwischte RWE einen rabenschwarzen Tag, denn trotz einer klaren Überlegenheit und zahlreicher Torchancen in der ersten Hälfte verschenkte man das Spiel innerhalb von nur zwei Minuten vor und nach der Pause und bekam am Ende mit dem 4:0 auch noch eine Packung verpasst. Fast im Alleingang sorgte dabei Elias Kachunga für drei Punkte, mit denen die Fohlen vorher nicht unbedingt gerechnet hatten. Dumm gelaufen...

       

Der Borussia Park – direkt an der Autobahn 61 auf dem Gelände der ehemaligen Ayrshire Barracks North der Rheinarmee erbaut - ist seit seiner feierlichen Eröffnung am 30. Juli 2004 die Heimat des VfL Borussia Mönchengladbach. Ausgelegt für eine maximale Kapazität von 59.771 Zuschauern fasst das Stadion im Bundesligabetrieb aktuell 54.057 Zuschauer, die sich auf 37.912 überdachte Sitz- und 16.145 überdachte Stehplätze verteilen. Diese geringere Kapazität resultiert aus der Tatsache, dass die komplette Südtribüne (mit Ausnahme des Gästeblockes 6) mit Sitzplätzen ausgerüstet ist. Durch die Bauweise wäre es aber auch möglich, diese ganz nach dem Vorbild der Nordkurve für Stehplätze zu nutzen. Bei internationalen Spielen bietet das Stadion Platz für 46.287 Zuschauer. Zu diesem Zweck werden dann auch die Blöcke der Nordkurve zu Sitzplätzen umgewandelt. Einziges Manko der durchaus gelungenen Arena ist auch einige Jahre nach ihrer Eröffnung das Thema Parkplatz. Denn nicht selten gestaltet sich die Abfahrt für auswärtige Fans – und davon hat die Borussia bekanntlich nicht wenige – sehr zeitintensiv.

 Zurück