21.08.2011: FSV Frankfurt 1899 - Eintracht Frankfurt - 0 : 4 (0 : 3)

Commerzbank-Arena, Mörfelder Landstrasse 362, 60528 Frankfurt

Tore: 0:1 Rode (17.), 0:2 Gekas (31., FE), 0:3 Köhler (40.), 0:4 Köhler (89.)

Zuschauer: 50.250

Food: Entfiel nach dem „Frühstück“ bei den Ladies

     

Von Rödelheim aus ging es mit der Bahn direkt weiter zur Commerzbank-Arena. Hier empfing im ersten Frankfurter Punktspiel-Derby seit fast 50 Jahren der FSV Frankfurt die Frankfurter Eintracht und konnte sich am Ende nur über eine gute Einnahme, nicht aber über Punkte freuen. Denn vor über fünfzigtausend Zuschauern landeten die „Schnösel aus dem Riederwald“ im eigenen Stadion einen mehr als verdienten Auswärtssieg gegen die „Kleinen aus Bornheim“. Die hielten zwar gerade zu Beginn ganz gut mit, besaßen sogar einige hochkarätige Chancen und gingen dennoch mit einem 0:3-Rückstand in die Halbzeitpause. Dies lag zum einen an der mehr als fahrlässigen Chancenauswertung in Kombination mit fehlendem Können beim FSV und zum anderen an der konsequenten Chancenausnutzung bei der Eintracht. Nach dem Pausentee ließ es der Favorit dementsprechend auch langsamer angehen und beschränkte sich auf Konter, die Bornheimer konnten mit den Freiräumen nichts anfangen und so plätscherte das Spiel lange Zeit so vor sich hin. Zu den wenigen Highlights zählte dann noch der vierte Treffer für die Eintracht, dem kurz danach der Schlusspfiff in einer insgesamt einseitigen Partie folgte.

       

Die Commerzbank-Arena ist seit dem Jahre 2005 die neue Heimat von Eintracht Frankfurt. Sie entstand bei laufendem Spielbetrieb durch einen etappenweisen Umbau des ehemaligen Waldstadions und wurde beim Confederations-Cup Match Deutschland - Australien am 15.06.2005 offiziell eröffnet. Als architektonisches Highlight (mit einigen Kinderkrankheiten) gilt das verschließbare Dach, das vollständig im zentral über dem Spielfeld aufgehängten Videowürfel zusammengefaltet werden kann. Die Kapazität der Commerzbank-Arena beträgt bei Bundesligaspielen 52.300 (43.000 Sitz- und 9.300 Stehplätze), bei internationalen Spielen 48.500 Sitzplätze. Insgesamt kann man den von den FSV Fans auch als „Kommerzarena am Flughafen“ bezeichneten neuen Adlerhorst als durchaus gelungen bezeichnen, wobei besonders die Akustik bei den Heimspielen der Eintracht ein Hammer ist.

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