24.07.2011: TSV Marl-Hüls 1912 - TuS Querenburg 1890 - 10 : 2 (4 : 2)

Loekampstadion, Loekampstraße 36, 45770 Marl

Tore: 1:0, 2:0, 2:1, 2:2, 3:2, 4:2, 5:2, 6:2, 7:2, 8:2, 9:2, 10:2

Zuschauer: 35 (bei freiem Eintritt)

Food: Lecker Bockwurst und Mettbrötchen...

     

An diesem Sonntag ging es mal mit der Family zum Fußball. Dabei wurde allerdings der schon ewig geplante Besuch des Loekampstadions in Marl mit dem Besuch des Spaßbades „Maritimo“ in Oer-Erkenschwick kombiniert und somit eine klassische Win-Win-Situation erzielt. Gerade einmal 30 Zuschauer sahen dann bei äußerst widrigen Bedingungen allerdings ein mehr als interessantes Freundschaftsspiel zwischen dem Landesliga-Aufsteiger aus Marl und dem Bezirksligisten aus Bochum, in dem die Gäste allerdings nur die ersten 20 Minuten dagegen halten konnten und dann untergingen. Denn nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste drehte der Deutsche Fußball-Amateurmeister des Jahres 1954 richtig auf und schickte die Gäste letztlich mit einer zweistelligen Packung nach Hause. Für uns ging es dann auf dem Rückweg noch kurz zur alten Heimat des TSV – dem Jahnstadion – und dann auf die Couch ;-)

       

Der TSV Marl-Hüls, der immerhin von 1960 bis 1963 in der Oberliga West (der damals höchsten deutschen Spielklasse) und bis 1970 in der Regionalliga kickte, trug seine Heimspiele lange Zeit im 1924 erbauten, 1966 generalüberholten und dann 25.000 Zuschauer fassenden Jahnstadion aus (die Kapazität wurde übrigens nie ausgeschöpft und der Zuschauerrekord von 18.000 bereits 1960 in der 2. Liga West bei einem Spiel des TSV gegen den Wuppertaler SV aufgestellt). Ursprünglich sogar mit einer Kapazität von 35.000 Zuschauern geplant, besaß dieses als absoluten Blickfang eine pylonengestützte Spannbetonkonstruktion als Dach für die rund 2.000 Sitzplätze fassende Haupttribüne. Heute wird das Stadion leider kaum noch genutzt, die Ränge sind überwuchert, die Dachkonstruktion der Tribüne baufällig und seitens der Stadt Marl werden keine Gelder mehr in den Erhalt des Stadions investiert, da man plant, auf dem Gelände Wohnungen zu bauen. Seine Heimspiele trägt der TSV heute im Loekampstadion nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt aus. Hier stehen dem Verein neben einem modernen Kunstrasenplatz drei weitere Naturrasenplätze zur Verfügung. Der Hauptplatz mit seinem künstlichen Geläuf verfügt sogar über eine kleine Tribüne mit 156 Sitzplätzen, ein recht neues und gemütliches Vereinsheim sowie eine kleine Flutlichtanlage. Die Zuschauerkapazität wird hier bei rund 2.000 Zuschauern liegen.

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