14.07.2011: FSV Werdohl - TuS Stockum 1945 - 8 : 0 (4 : 0)

Stadion Riesei, Carl-Diem-Str. 25, 58791 Werdohl

Tore: 1:0 Kochta (4.), 2:0 Kochta (7.), 3:0 M. Akdeniz (29.), 4:0 Krämer (37.),
5:0 Krämer (48.), 6:0 Kessler (58.), 7:0 Intravaia (86.), 8:0 Intravaia (87.)

Zuschauer: 40 (bei freiem Eintritt)

Food: Fehlanzeige...

     

Für den Rückweg von Frankfurt wurde heute zur Abwechslung mal die A45 gewählt – natürlich nicht ohne Hintergedanken. So stand ein Abstecher ins „tiefste“ Sauerland, genauer gesagt ins beschauliche Werdohl, auf dem Programm. Und hier hatte der Neu-Westfalenligist FSV Werdohl an diesem Abend leichtes Spiel mit dem Landesligisten TuS Stockum aus Witten: Bereits nach knapp sieben Minuten stand es durch einen Doppelpack von Richard Kochta 2:0 und das Spiel war für die klassentieferen Gäste schon gelaufen, bevor es richtig angefangen hatte. Bis zur Pause erhöhten die Gastgeber auf 4:0 und auch nach dem Seitenwechsel, verbunden mit dem Austausch von insgesamt 6 Spielern, ging es weiter in nur eine Richtung und am Ende stand ein - auch in dieser Höhe verdienter - 8:0-Erfolg für die Sauerländer...

       

Mit dem Stadion Riesei besitzt der FSV Werdohl eine durchaus vorzeigbare Anlage, die am 19. Juni 1966 mit dem Spiel einer Stadtauswahl (bestehend aus Spielern der Vereine TuS Jahn und Westfalia) gegen Vienna Wien eröffnet wurde und zum damaligen Zeitpunkt knapp 10.000 Zuschauer fasste. Da der erhoffte Erfolg des Clubs jedoch ausblieb und man lange Zeit in Bezirks- und Landesliga verbrachte, war die Anlage allerdings nur selten gut gefüllt. So zum Beispiel beim Spiel des FC Schalke 04 gegen die Bundeswehrnationalmannschaft im Jahre 1968, als ca. 10.000 Zuschauer (vermutlich auch der Rekordbesuch) die Begegnung verfolgten. Besonders imposant ist auch heute noch die Gegengerade mit Ihren knapp 20 Stufen, die aber nur noch über Stehplätze an den beiden Seiten verfügt – die ursprünglich existierenden Sitzplätze im Mittelteil wurden inzwischen zurückgebaut und die Gerade in diesem Bereich begrünt. Erhalten sind aber auch weiterhin die 4 Stufen in den Kurven und die kleine, überdachte Sitztribüne auf der zweiten Längsseite. Zudem gibt es hier eine kleine Flutlichtanlage und eine Anzeigetafel am recht großen Funktionsgebäude im Eingangsbereich der Anlage. Insgesamt ein schönes, altes Stadion und eine Bereicherung für die Westfalenliga.

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