20.04.2011: SSVg Velbert 02 - VfB Homberg 1889 - 0 : 0 (0 : 0)

Stadion zur Sonnenblume, Jupiterstraße 5, 42549 Velbert

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 220

Food: Würzige Bratwurst mit Senf im Brötchen

       

Eigentlich stand für heute das Halbfinale im Niederrheinpokal zwischen TuRu Düsseldorf und Rot-Weiss Essen auf dem Matchkalender. Da mich aber ein Termin ins Bergische nach Velbert führte, wurde kurzerhand umgeplant und diese Nachholpartie in der NRW-Liga angesteuert. Anpfiff der Partie des Tabellen-Fünften aus Velbert gegen den Dreizehnten aus Homberg war dabei bereits um 18:15 Uhr, da man an der Sonnenblume in Velbert keine Flutlichtanlage besitzt.

Vor nur 220 Zuschauern (für Velbert leider relativ normal) entwickelte sich hier ein recht mittelmäßiges Match, in dem die Gastgeber mehr vom Spiel hatten, es aber nicht verstanden, die wenigen hochkarätigen Chancen zu nutzen. Die Gäste aus Duisburg hingegen spielten taktisch sehr defensiv, lauerten auf Konterchancen und konnten am Ende mit dem einen Punkt sicherlich besser leben als die Velberter. Die SSVg verteidigt nach diesem torlosen Remis den Platz Fünf, der VfB Homberg entfernt sich ein Stückchen mehr von den Abstiegsplätzen der NRW-Liga.

Das Stadion zur Sonnenblume, idyllisch in einer Waldsenke gelegen, wurde im Jahre 1969 zum Regionalliga-Aufstieg der SSVg Velbert erbaut und bietet aktuell 6.258 Zuschauern Platz. Das gesamte Stadion ist dabei von einem Wall umgeben und besitzt auf den beiden Geraden 15 bzw. 20 Stufen. Während die niedrigere Seite den Heimfans dient und zu Beginn der Saison 2009/10 eine kleine Überdachung mit 600 Sitzschalen erhalten hat, dient die imposante Gegengerade als Gästeblock. Beim Bau der Anlage war ursprünglich sogar eine zweite Ausbaustufe geplant, die dem Stadion eine Tartanbahn, eine richtige Tribüne und eine Flutlichtanlage bringen sollte. Dazu ist es aufgrund des sofortigen Wiederabstiegs allerdings nie gekommen. Den Rekordbesuch verzeichnete man übrigens bereits nach zwei Wochen am 19. Oktober 1969 mit 12.000 Zuschauern beim Spiel gegen den größten Rivalen im Bergischen - den Wuppertaler SV. Anstatt einer Modernisierung - eine Erhöhung des Fassungsvermögens ist aufgrund heutiger Bau- und Lärmvorschriften kaum mehr machbar – war zur Spielzeit 2009/10 eigentlich der Neubau eines kompletten regionalligatauglichen Stadions auf dem Gelände der alten Deponie in Velbert-Mitte geplant, der Bau dieses reinen Fußballstadions mit rund 4.000 Steh- und ca. 1.300 überdachten Sitzplätzen wurde jedoch aus mehrheitlich finanziellen Gründen erstmal verschoben.

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