31.10.2010: TuRa 86 Essen – SuS Haarzopf 1924 II - 3 : 0 (0 : 0)

Sportplatz Serlostraße, Serlostraße 13, 45143 Essen

Tore: 1:0 Denis Liebchen (60.), 2:0 Torschütze unbekannt (89.), 3:0 Daoud Lmajfi (90.)

Zuschauer: 72

Food: Würzige Bratwurst zum Frühstück...

       

Nur knapp 10 Stunden nach der Abendpartie des S04 (oder besser – der letzten flüssigen Nahrung im SFCV-Clubheim) stand am Sonntagmorgen bereits das nächste Spiel auf dem Programm. Und dazu ging es mit dem Auto nur 8 km quer durch Essen in den Stadtteil Altendorf, wo seit 1923 - unweit der Altendorfer Straße - der Turn- und Rasensportverein 1886 Essen zuhause ist - noch, aber dazu später mehr. Hier trafen die Turaner in der Kreisliga A Nordwest auf die zweite Mannschaft des SuS Haarzopf und gewannen letztlich ein wenig zu hoch mit 3:0. In einer recht schnellen und interessanten Partie konnten die ersatzgeschwächten Gäste eigentlich nur in der ersten Hälfte mithalten und kassierten im zweiten Abschnitt gegen die immer besser agierenden Hausherren zwangsläufig die Gegentore.

Der Sportplatz an der Serlostraße, fast schon „englisch“ - inmitten von mehrgeschossiger Wohnbebauung gelegen und über zwei Eingänge zwischen den Häuserzeilen zugänglich, ist bereits seit 1923 die Heimat des Traditionsvereins TuRa 86 (immerhin Ruhrgebietsmeister des Jahres 1956). Wir wählen den Haupteingang neben der Turnhalle Serlostraße und am urigen Vereinsheim vorbei geht es über eine breite Treppe zum höher gelegenen Tennenplatz. Dieser bietet immerhin drei breite Stufen über eine komplette Längsseite sowie einen Unterstand, in dem heute Bratwürstchen verkauft werden. Eine kleine Flutlichtanlage ist ebenfalls vorhanden, der markanteste Punkt auf der Anlage aber ist sicherlich die weiße Mauer mit dem Tura-Emblem, welche sich hinter den Stehplätzen findet. Leider schwebt über dieser Idylle jedoch immer noch die dunkle Wolke mit Namen „Masterplan Sport“, mit dem die Stadt Essen seit einigen Jahren die Schließung von insgesamt 2 Bädern, 2 Turnhallen und 7 Sportanlagen – darunter eben auch der Sportplatz Serlostraße und die nahe gelegene Turnhalle – plant. Eigentlich schon für 2010 vorgesehen, ist eine Umsetzung dieser Pläne – sicherlich auch aufgrund des großen Widerstandes in der Bevölkerung – aber schon lange nicht mehr sicher.

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