22.08.2010: SV Dorsten-Hardt - Hövelhofer SV - 2 : 0 (2 : 0)

Stadion Storchsbaumstraße, Storchsbaumstr. 59, 46282 Dorsten

Tore: 1:0 Kauschat (36.), 2:0 De Manna (Foulelfmeter, 41.)

Zuschauer: 200

Food: Ausgezeichnete Bratwurst…

     

Willkommen in der Westfalenliga! Zur Saison 2010/11 gibt der SV Dorsten-Hardt erstmalig seine Visitenkarte in der sechsthöchsten deutschen Spielklasse ab. Für den gerade einmal 51 Jahre alten Club aus dem Kreis Recklinghausen ist es dabei sogar der zweite Aufstieg innnerhalb von nur drei Jahren, nachdem man erst 2007 von der Bezirks- in die Landesliga aufgestiegen war. Und war bereits der Auftakt mit dem Punktgewinn beim SuS Stadtlohn erfolgreich, so ging es beim ersten Heimspiel so weiter: Denn aufgrund einer durchaus ansprechenden Leistung gelang es, den Hövelhofer SV vollkommen verdient mit 2:0 zu schlagen. Vor nur knapp 200 Zuschauern übernahmen die Hausherren in einem interessanten Match frühzeitig die Initiative, führten zum Seitenwechsel bereits mit 2:0 und hatten eigentlich nur direkt nach der Pause einige Probleme mit den Gästen. Die letzten Minuten der Partie sogar in Unterzahl agierend – Vasic sah nach wiederholtem Foulspiel den gelb-roten Karton - verteidigte der Aufsteiger diese Führung dann auch bis zum Ende und kann nach 4 Punkten aus 2 Spielen den Start in das Abenteuer Westfalenliga als durchaus gelungen bezeichnen.

       

Das Gelände an der der Storchsbaumstraße ist bereits seit 1960 die Heimat des SV Dorsten-Hardt. Alles begann auf dem heutigen Nebenplatz, aber es dauerte noch bis zum Jahre 1981, ehe südlich des jetzigen Tennenplatzes das heutige Stadion mit seinen nun circa 3.000 Plätzen entstand. Dessen feierliche Einweihung erfolgte am 8. August 1982 mit einem Spiel gegen den VfL Bochum. In den folgenden Jahren wurde dieser Platz dann sukzessive mit zahlreichen Baumaßnahmen erweitert. So entstand bereits Ende 1982 ein erster Unterstand, im Jahre 1983 die überdachte Tribüne für rund 800 Zuschauer auf der 5-stufigen Gegengeraden, 1985 ein weiterer Unterstand sowie der Sprecherturm und 1990 ein erstes Vereinsheim. Ohne Zweifel Höhepunkt der Bauaktivitäten war aber die Errichtung des heutigen Vereinsheims zwischen den beiden Sportplätzen. Und hier gelang dem Verein ein wirklicher Coup: Durch den Umbau der benachbarten Westfalen Tankstelle im Jahre 2007 wurde eine ehemalige Ausstellungshalle überflüssig und nach zahlreichen Gesprächen mit dem Betreiber und der Stadt gelang es, diese Halle kostenlos zu übernehmen, abzubauen, an der jetzigen Stelle wieder zu errichten und in ein richtig cooles Vereinsheim zu verwandeln. Gespielt wird hier übrigens auf einem gepflegten Naturrasen, eine Flutlichtanlage besitzt nur der Nebenplatz und eine Anzeigetafel ist nicht vorhanden. Dafür aber besitzt der Sprecherturm eine urige Uhr, die allerdings exakt 4 Stunden nach ging...

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