23.07.2010: VfB Kirchhellen 1920 - FC St. Pauli 1910 - 0 : 14 (0 : 7)

Bezirkssportanlage Löwenfeldstraße, Löwenfeldstraße, 46244 Kirchhellen

Tore: 0:1 Takyi (9.), 0:2 Asamoah (11.), 0:3 Ebbers (13.) 0:4 Ebbers (21.), 0:5. Boll (29.),
0:6 Ebbers (30.), 0:7 Naki (35.), 0:8 Asamoah (44.), 0:9 Naki (47.), 0:10 Bruns (61.),
0:11 Bruns (66.), 0:12 Kruse (67.), 0:13 Thorandt (69.), 0:14 Kruse (84.)

Zuschauer: 4.000

Food: Lecker Currywurst mit Pommes...

       

90 Jahre VfB Kirchhellen - zu diesem runden Geburtstag hatte man sich bei dem ehemaligen Oberligisten etwas ganz Besonderes einfallen lassen und mit dem frischgebackenen Bundesligaaufsteiger aus St. Pauli einen prominenten Gast an die Löwenfeldstraße eingeladen. Vor rund 4.000 Zuschauern betraten die beiden Teams - standesgemäß begleitet vom Song „Hells Bells“ und Böllerschüssen – das Spielfeld und der Höhepunkt des 14-tägigen Festprogramms konnte beginnen. Und Pauli, mit fast allen Stars – darunter auch die Neuverpflichtungen und alten Bekannten Moritz Volz, Carlos Zambrano und Gerald Asamoah – angetreten, zeigte von Beginn an, dass man die Begegnung gegen den VfB ernst nahm, führte nach 13 Minuten bereits mit 3:0 und liess es eigentlich erst in den letzten 20 Minuten etwas ruhiger angehen. Auf jeden Fall ein mehr als gelungener Abend mit schönen Toren, einer tollen Stimmung und vielen bekannten Gesichtern. Schön auch die Schlagzeile einer lokalen Tageszeitung am nächsten Tag - „Piraten machten keine Gefangenen“...

       

Die Bezirkssportanlage Löwenfeldstraße wurde 1974 von der damals noch dem Kreis Recklinghausen angehörenden Gemeinde Kirchellen geplant und 1976 nach Eingemeindung durch die Stadt Bottrop fertig gestellt. Mit einer Sportwoche unter Beteiligung aller Kirchhellener Sportvereine und der Begegnung des VfB Kirchhellen (verstärkt durch Spieler des VfL Grafenwald und des TSV Feldhausen) gegen den FC Schalke 04 wurde die Anlage feierlich am 21. September 1976 eingeweiht. Die damalige Kulisse von 5.000 Zuschauern gilt auch heute noch als Rekordbesuch. Die schöne Anlage, auf der zwischen 1998 und 2001 sogar 3 Jahre Oberligafußball geboten wurde, bietet heute zwei Längsseiten mit 5 bzw. 7 Stufen, eine kleine überdachte Stehtribüne auf der Hauptseite und eine Kurve mit Graswall. Da das Gelände Richtung Norden abfällt, stehen die Besucher in der zweiten Kurve nur noch ebenerdig. Gespielt wird hier auf einem gepflegten Naturrasen, der von einer Aschelaufbahn umgeben ist. Eine Flutlichtanlage sucht man hier ebenso vergebens wie eine Anzeigetafel.

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