17.07.2010: Auf Asche Top-Elf – Rot-Weiss Essen - 2 : 1 (1 : 1)

Stadion an der Bäuminghausstraße, Bäuminghausstraße 1, 45326 Essen

Tore: 1:0 Marius Topolko (2.), 1:1 Kerim Avci (45.), 2:1 Jason Munsch (90.)

Zuschauer: 1.600

Food: Heute entfiel die sonst obligatorische Bratwurst zugunsten der italienischen
Leckereien im VIP-Zelt…

       

Wie schon im letzten Jahr kam es im Zuge der Saisonvorbereitung auch diesmal wieder zum freundschaftlichen Vergleich der Kicker von Rot-Weiss Essen und einer Auswahl der besten Essener Amateurfußballer (ermittelt über ein Online-Voting des Magazins „Auf Asche“), wobei der Reinerlös dieser Veranstaltung dem „Förderturm - Verein Essener Kinder e.V.“ zugute kommt. Gewann RWE als Regionaligist in der letzten Saison noch deutlich mit 9:0, so behielt diesmal überraschend das Team aus Landes-, Bezirks- und Kreisligakickern die Oberhand gegen das arg verjüngte Team von der Hafenstraße, das nach der Insolvenz des Traditionsclubs in der kommenden Saison in der NRW-Liga starten muss. Vor rund 1.600 Zuschauern erzielte Marius Topolko (SV Schonnebeck) bereits in der zweiten Minute den Führungstreffer für die Auf Asche Top-Elf, Kerim Avci glich mit dem Pausenpfiff für RWE aus. Obwohl RWE-Trainer Wrobel in der Halbzeit das komplette Team wechselte, entwickelte sich auch in der zweiten Hälfte eine muntere Begegnung und als viele Zuschauer schon mit einem Unentschieden rechneten, erzielte Jason Munsch (SC Werden-Heidhausen) für die Amateure sogar noch den umjubelten Siegtreffer. Fazit dieses gelungenen Nachmittags: Während den Amateuren die Revanche geglückt ist, wartet auf die Rot-Weissen noch viel Arbeit, will man in der NRW-Liga wirklich oben mitspielen.

       

Der Austragungsort des heutigen Benefizspiels – das Stadion an der Bäuminghausstraße – ist Teil der sogenannten BZA Bäuminghausstraße in Essen-Altenessen und normalerweise die Heimat des Bezirksligisten TuS Helene Essen 1928. Erbaut wurde die Anlage mit Unterstützung der Kruppschen Zechen Amalie und Helene in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf einem Feld des Bauern Niehusmann an der Ecke Bäuminghausstraße/Altenessener Straße, welches zuvor bereits als Kirmesplatz diente. Mit ihrer schönen alten Sitztribüne für knapp 500 Zuschauer, den umlaufenden Stehrängen mit 15 Stufen und dem alten Kassenbereich (leider wurde hier bei der Renovierung der alte Schriftzug „Sportanlage Bäuminghausstraße“ entfernt) ist dieser Platz ein absoluter Klassiker in der Essener Stadionlandschaft. Insgesamt wird die Kapazität heute noch mit 11.000 Plätzen angegeben, wobei es früher sogar einmal bis zu 25.000 Plätze gewesen sein sollen. Gespielt wird in dem Stadion, wo auch die Karriere eines gewissen Otto Rehhagel begann, auch heute noch auf Naturrasen, während man auf dem Nebenplatz (ebenfalls mit einer kleinen Tribüne ausgestattet) auf dem für das Ruhrgebiet immer noch typischen „roten Rasen“ kickt.

 Zurück