27.05.2010: SV Rot-Weiß Horn 1919 - SV Davaria Davensberg - 5 : 3 (3 : 1)

Trotzbachstadion, Am Sportplatz 1, 59597 Erwitte-Horn

Tore: 1:0 Kahr (14.), 2:0 Kuitkowski (17.), 3:0 Kuitkowski (28.), 3:1 Hänsel (29.),
4:1 Kuitkowski (48.), 4:2 Molowitz (60., FE), 5:2 Galeano (69.), 5:3 Labo (78.)

Zuschauer: 100

Food: Äußert leckere Bratwurst…

     

Nachdem es in der letzten Woche beim Besuch der Partie Westfalia Rhynern gegen Fichte Bielefeld um die Meisterschaft in der Westfalenliga 1 und somit um den Aufstieg in die NRW-Liga ging, stand heute in der gleichen Staffel die Partie der beiden schlechtesten Mannschaften auf dem Programm. Der Vorletzte Rot-Weiß Horn (15 Punkte) traf dabei auf den Letzten Davaria Davensberg (8! Punkte). Und da beide Teams - ebenso wie der letztjährige Aufsteiger aus Mesum - bereits seit geraumer Zeit als Absteiger feststehen und es somit um fast nichts mehr ging, konnte man heute frei aufspielen und bot den knapp 100 Zuschauern eine durchaus ansprechende Partie mit insgesamt 8 Toren. Den Torreigen eröffnete Patrick Kahr für die Gastgeber bereits in der 14. Minute mit einem sehenswerten Freistoß, Sven Kuitkowski erhöhte bis zur 28. Minute auf 3:0, ehe Hänsel für Davaria den Anschlußtreffer erzielen konnte. Im zweiten Durchgang ging das Tore schießen bereits in der 48. Minute mit dem 4:1 - wieder durch Sven Kuitkowski - weiter und brachte den Zuschauern neben drei weiteren Toren zum Endstand von 5:3 auch noch eine recht lustige Unterbrechung von einigen Minuten, verursacht vom ehemaligen Wattenscheider Bundesliga-Keeper Andre Alter. Dieser hatte eine Kontaktlinse verloren und musste zur allgemeinen Erheiterung erst in die Kabine und dann zu seinem Auto, um Ersatz zu beschaffen. Nachgespielt wurde die Zeit von der schwachen und unpassend geschminkten Unparteiischen - wahrscheinlich auch aufgrund der schnell einbrechenden Dunkelheit - jedoch nicht mehr.

       

Der Dino Davaria Davensberg muss damit nach 15 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur Verbands - beziehungsweise Westfalenliga den bitteren Gang zurück in die Landesliga antreten. Den SV Rot-Weiß Horn ereilt das gleiche Schicksal nur drei Jahre nach dem erstmaligen Aufstieg in die Westfalenliga...

Das Trotzbachstadion ist ein typischer Dorfsportplatz mit Naturrasen, der weder über eine Anzeigetafel, noch Flutlicht verfügt. Und selbst eine Umzäunung ist nicht auf allen Seiten vorhanden. Dafür besitzt die Anlage ein relativ neues Vereinsheim und auf einer Längsseite hat man vor einigen Jahren einen Unterstand mit einigen Stufen errichtet. Dieser beherbergt auch zwei Stände für feste und flüssige Nahrung sowie einen Platz für den Stadionsprecher. Insgesamt wird die Anlage, der man Ihr Alter gut an den alten Betonpfeilern der Spielfeldabgrenzung ansehen kann, wohl Platz für knapp 2.000 Zuschauer bieten. Kurios: Das Bier bekommt man am Automaten im Vereinsheim 50 Cent billiger als auf dem Platz...

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