01.03.2010: Aachener TSV Alemannia – Fortuna Düsseldorf - 0 : 1 (0 : 1)

Tivoli, Krefelder Str. 205, 52070 Aachen

Tore: 0:1 Harnik (25.)

Zuschauer: 27.031

Food: Die gute alte Stadionwurst schmeckt auch am neuen Tivoli noch ausgezeichnet...

     

Der ungeliebte TV-Montag am 25. Spieltag der zweiten Bundesliga brachte dem Rheinland mit dem Spiel der Aachener Alemannia gegen die Fortuna aus Düsseldorf ein richtiges Derby. Und dieses gewann die Fortuna am Ende doch recht glücklich mit 1:0 und bleibt somit weiter im Rennen um den Aufstieg in die erste Liga. Für eine tapfer kämpfende Alemannia, die zwar größtenteils das Spiel bestimmte und dabei zahlreiche hochkarätige Chancen zum Teil fahrlässig vergab, ist der Aufzug nach oben damit endgültig abgefahren. Den Treffer des Tages für eine am Ende in Unterzahl agierende, aber aufopferungsvoll kämpfende Fortuna erzielte Harnik bereits in der 25. Minute mit einem sehenswerten Lupfer - in der Rückwärtsbewegung über den unglücklichen Aachener Torhüter Stuckmann hinweg.

       

Mit dem neuen Tivoli – nur einen Steinwurf von der traditionsreichen alten Spielstätte entfernt errichtet – hat sich die Alemannia ein tolles neues Zuhause geschaffen, welches in vielerlei Hinsicht an Tradition und Atmosphäre der alten Heimat anknüpft, gleichzeitig aber auch den heute notwendigen Komfort für die anspruchsvollere bzw. zahlungskräftigere Kundschaft bietet. So verfügt die neue Arena auf ihren steilen Rängen neben 19.345 Sitzplätzen, 1.348 Business Seats und 376 Logenplätzen auch über 11.681 Stehplätze, davon allein 10.584 Plätze in der neuen Südkurve auf dem so genannten Bitburger Wall (eine mehr als überdurchschnittliche Stehplatzquote). Insgesamt bietet der neue Tivoli 32.960 Plätze (27.250 Plätze bei internationalen Spielen). Und auch von außen kann sich der neue Tivoli sehen lassen: Die Dachkonstruktion ist komplett in den Vereinsfarben gehalten, am Abend leuchten Fassade und Dach weithin sichtbar und ein großer neuer Vorplatz erstreckt sich vor dem Eingangsbereich. Und recht ungewöhnlich sind auch die Verkaufsbuden unter der Gegengeraden und dem Bitburger Wall - mit Verkaufsfenstern nach draußen, womit der obligatorische Vorplatzbierwagen seine Berechtigung verliert.

 Zurück