03.10.2009:   SG Osterfeld – Vogelheimer SV - 1 : 1 (0 : 1)

Wittekindstadion, Wittekindstraße 47, 46117 Oberhausen

Tore: 0:1 Temitzel (45.), 1:1 Pietruszka (53.)

Zuschauer: 120

Food: Nach dem anstrengendem Vorabend und der dritten Halbzeit im SFCV-Clubheim (siehe Bericht vom Vorabend) kam die leckere CPM zum Frühstück genau richtig…

     

Ein munteres Spiel mit einigen Aufregern sahen rund 120 Zuschauer in dieser Partie der Bezirksliga 6 Niederrhein zwischen der SG Osterfeld und dem Vogelheimer SV. Die Gäste aus Essen hatten dabei in der ersten Halbzeit wesentlich mehr vom Spiel und gingen auch verdient in Führung. Dieser Treffer fiel allerdings recht kurios. So konnte der Osterfelder Torhüter einen Elfmeter zuerst abwehren, der Nachschuss ging an den Pfosten, prallte einem Abwehrspieler der SGO ans Schienbein, ging erneut gegen den Pfosten und landete dann vor den Füssen eines Vogelheimer Stürmers, der nur noch Einschießen brauchte. Nachdem der schwache Schiedsrichter die Partie dann direkt zur Pause abpfiff kam es zu einem heftigen Disput zwischen dem Referee und den Oberhausenern, die sich benachteiligt fühlten. Nach der fünfzehnminütigen Beruhigungspause und vermutlich weiteren deftigen Worten des Trainers in der Kabine machten die Hausherren wesentlich mehr Druck, kamen zum verdienten Ausgleich, versäumten es dann aber, den berühmten Sack auch zuzumachen. So blieb es letztlich bei der gerechten Punkteteilung.

       

Das Wittekindstadion wurde 1955 - als Heimat des SV 06 Osterfeld - mit einem Spiel gegen den damaligen Deutschen Meister Rot-Weiss Essen eingeweiht. Es verfügt neben dem Hauptplatz mit Naturrasen, Stufen auf einer Längsseite, einem Graswall auf der gegenüberliegenden Geraden und einem geschätzten Fassungsvermögen von 2.500 Zuschauern auch über ein Klubhaus mit Restaurant und einen Ascheplatz mit Flutlicht. Folgt man allerdings in der Zukunft den Vorschlägen der Sporthochschule Köln, so soll im Rahmen eines Sportentwicklungsplanes für die Stadt Oberhausen der Naturrasen in einen Kunstrasen umgewandelt werden und der Ascheplatz entfallen.

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