01.10.2009:   SpVgg Erle 1919 - SV Zweckel 23 - 1 : 4 (0 : 2)

Bezirkssportanlage Oststraße (Hartplatz 1), Mühlbachstraße 1, 45891 Gelsenkirchen-Erle

Tore: : 0:1 Adi Cetera (20.), 0:2 Thomas Dannowski (30.), 0:3 Marc-Philipp Hentschel (48.),
1:3 Torschütze nicht bekannt (65.), 1:4 Sascha Höhle (80.)

Zuschauer: 150

Food: Bockwurst mit Toast - nicht die klassische Stadionkost, aber durchaus lecker.

       

Kurzen Prozess machte der ambitionierte Landesligist SV Zweckel in der dritten Runde des Kreispokals mit dem A-Ligisten SpVgg Erle 19. Unter dem neuen, alten Trainer Guido Naumann - dieser hatte Zweckel im letzten Jahr in die Landesliga geführt und wurde vom Club nun nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen den SV Dorsten-Hardt zurückgeholt - gewann der SVZ vollkommen verdient mit 4:1. Bei typischer Kreispokal-Atmosphäre - rote Asche, schummriges Flutlicht und Kampf um jeden Meter – begannen die Gastgeber sehr engagiert und wollten den Zweckelern mit Härte den Schneid abkaufen. Diese hielten jedoch gut dagegen und gingen durch einen sehenswerten Treffer von Cetera in Führung. Als Dannowski noch vor der Pause auf 2:0 erhöhte, waren die Weichen für die Gäste bereits deutlich auf Sieg gestellt. Kurz nach Wiederbeginn war es dann Hentschel, der das 3:0 erzielte und den Sack endgültig zu machte. Die Gastgeber kamen immerhin noch zum Anschlusstreffer, aber eine Viertelstunde später stellte Sascha Höhle, mit seinem Treffer zum 4:1, den alten Abstand wieder her.

Die Bezirkssportanlage Oststraße im Gelsenkirchener Stadtteil Erle – Heimat der Vereine DJK Eintracht Erle 1928, SpVgg Erle 1919 und der Jugend des Erler SV 08 - besteht aus insgesamt drei Plätzen. Im Mittelpunkt der Anlage steht dabei ein recht altes Stadion mit unüberdachter Sitztribüne, umlaufenden Stehrängen und einem Fassungsvermögen von rund 8.000 Zuschauern. Leider verfügt dieser Platz mit Naturrasen und Laufbahn nicht über Flutlicht, so dass die heutige Partie auf dem Hartplatz 1 – dem so genannten „19er“ Platz stattfand. Dieser bietet außer den Containern mit Umkleiden, Vereinsheim und Bierbude allerdings keinen nennenswerten Ausbau. Bei dem dritten Spielfeld handelt es sich um einen erst kürzlich eröffneten Kunstrasenplatz, der hauptsächlich von den Jugendabteilungen der drei Vereine genutzt wird. Interessanterweise besitzt die Bezirkssportanlage sogar eine eigene Webseite, auf der sich neben der Telefonnummer und Mail-Adresse des Platzwartes auch die Belegungs- und Anstoßzeiten finden.

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