23.01.2009:   MVV Maastricht - FC Dordrecht - 2 : 2 (1 : 0)

Stadion "De Geusselt", Stadionplein 32, 6225 XW Maastricht, Niederlande

Tore: 1:0 Bruls (36.), 1:1 Lopes (48.), 1:2 Putter (64.), 2:2 Boateng (71.)

Zuschauer: 4.923

Frikandel: Guter Durchschnitt, Fritten extraklasse

     

In einem Spiel auf Oberliga-Niveau sahen rund fünftausend Zuschauer - Gästefans hatten übrigens keinen Einlass - eine erste Hälfte, in der die Gastgeber zwar ein optisches Übergewicht besaßen, dies aber kaum in Chancen ummünzen konnten. Der einzige Treffer für den MVV fiel daher auch eher glücklich und nur Dank tatkräftiger Mithilfe der Gästeabwehr. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag und dem völlig überraschenden Ausgleich für den Tabellenvorletzten aus Dordrecht. Und als sich die immer nervöser werdenden Gastgeber dann auch noch das zweite Gegentor einfingen, sah es kurzzeitig sogar nach einer faustdicken Überraschung aus. Der eingewechselte Ghanaer Gideon Boateng sorgte jedoch bereits vier Minuten nach seiner Einwechslung mit einem sehenswerten Fallrückzieher für den letztlich gerechten Endstand.

       

Die Heimat des MVV Maastricht ist seit dem Jahre 1961 das Stadion de Geusselt. Gelegen im gleichnamigen Park und nahe des im 16. Jahrhundert erbauten Kastell Geusselt bot es bis in die 80er Jahre hinein – damals noch mit Leichtathletikbahn, einer recht einfachen Sitztribüne und umlaufenden Stehrängen – knapp 18.000 Zuschauern Platz. Mit dem dann beginnenden Umbau in eine reine Fußballarena, verbunden mit der Einbindung von Gewerbeflächen und Gastronomie, reduzierte sich die Kapazität jedoch mehr und mehr bis auf die heutige Anzahl von 10.000 Plätzen – durchweg Sitzplätze. Dafür allerdings spielt der MVV heute in einer Arena, die mit ihren vier überdachten und etwas erhöht errichteten Tribünen (Hoofdtribüne, Noordtribüne, Q-parktribüne und Angel-Side), geschlossenen Ecken mit Logen und Büroflächen, einer einfachen Anzeigetafel auf der Angel-Side, sowie auf dem Dach montierten traditionellen Flutlichtmasten zu gefallen weiß, obwohl sie nicht wirklich vom typisch niederländischen Stil abweicht und durchaus etwas mehr Pep vertragen könnte.

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