13.11.2005:   SV Sodingen – DSC Wanne-Eickel - 2 : 2 (1 : 0)

Glückauf-Stadion am Holzplatz, Herne-Sodingen

Tore: 1:0 Crnogaj (33.), 1:1 F. Cimsit (52.), 2:1 Gaida (64., Eigentor), 

2:2 F. Cimsit (90. + 4, Handelfmeter)

Zuschauer: 500

     

       

In einem spannenden Lokalderby zwischen dem SV Sodingen und dem DSC Wanne-Eickel legten beide Mannschaften zwar ein ordentliches Tempo vor und gingen auch mit erlaubtem kämpferischen Einsatz zur Sache, die spielerische Klasse blieb aber weitestgehend auf der Strecke. So war es auch kein Wunder, dass Standardsituationen für die Höhepunkte sorgten. SVS-Kapitän Predrag Crnogaj hatte es zweimal ohne Erfolg aus der Distanz versucht, ehe er dann in der 33. Minute einen 20-Meter-Freistoß über die Mauer ins Netz zirkelte. Einen weiteren Freistoß von Marcus Hasecke parierte DSC-Keeper Jörg Nowaczyk in der 38. Minute, ehe im zweiten Durchgang die Wanner an der Reihe waren. Fatih Cimsit haute den ruhenden Ball von halbrechts an der Zwei-Mann-Mauer und sämtlichen Abwehrspielern der Sodinger zum 1:1 ins lange Eck (52.). Zwölf Minuten später folgte eine ähnliche Situation auf der anderen Seite und den von Sadin scharf herein getretenen Ball verlängerte Dietmar Gaida ins eigene Tor. Am Ende dann der große Auftritt des schlechten Referee Kunsleben: Die Nachspielzeit war bereits abgelaufen, als eine Flanke des DSC in den Strafraum segelte und erst auf dem Oberschenkel und dann an der Hand von Erdil Sadin landete. Der Sodinger sah die Ampelkarte, Fatih Cimsit verwandelte den Strafstoß zum 2:2-Enstand. Die anschließenden Tumulte forderten allerdings keine weiteren Opfer...

   

Das Glückauf-Stadion, gelegentlich auch Stadion am Holzplatz genannt, wurde 1923 errichtet. Das Gelände stellte die in Sodingen beheimatete Zeche Mont-Cenis zur Verfügung. 1953 wurde die Kampfbahn dann für die damalige Oberliga West umgebaut und hatte fortan ein Fassungsvermögen von rund 30.000 Zuschauern. Heute lässt sich der damalige Ausbau nur noch erahnen und offiziell fasst das Stadion heute noch 7.000 Zuschauer (800 davon auf unüberdachten Sitzplätzen).

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